Tina´s Achatschnecken


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Würmer - ganz großes Thema

Liebe Schneckenfreunde,

da sich das Thema Wurmbefall und auch die Frage, woher ein Wurmbefall bei Schnecken überhaupt kommt, sehr groß in der Internetgemeinde geworden ist, möchte ich mich mit dieser eigenen Rubrik zu dieser Sache aufklärend äußern. 

Der Grund dafür ist, dass viele Fragen für die meist überraschten Halter offen sind, wenn es plötzlich heißt, die Schnecken haben sich mit Nematoden infiziert, bzw. wenn die Schnecken plötzlich Auffälligkeiten zeigen, die nicht erklärbar sind.

 

Ich betone hier nochmals außerordentlich, dass nicht jede Schnecke, auf der ein Würmchen herumkriecht, auch befallen sein muss, da es mitunter, wie unter Krankheiten beschrieben wurde, auch gutmütige und durchaus hilfreiche Würmchen, wie Enchyträen im Terrarium gibt.

 

Und nochmals mein Hinweis:

Dieser von mir verfasste Bericht ist nicht dazu da, Panik zu verbreiten.

Ich biete hier lediglich die aus Erfahrungen stammenden Erkennungsmerkmale und Behandlungsmöglichkeiten eines Wurmbefalls an.

Ich schreibe meinen Bericht einfach und verständlich und verzichte bewusst auf Fachbegriffe oder lateinische Bezeichnungen.

Genaue fachliche Bezeichnungen, auch zur Diagnostik von Krankheiten findet ihr im Bericht von Dr. Hallinger unter Krankheiten.

 

In eigener Sache:

Wie ihr wisst, biete ich regelmäßig schicke Jungtiere aus meiner kleinen Hobbyzucht an.

Da ich regelmäßige Untersuchungen machen lasse, kann ich mit Gewissheit sagen, dass ich euch gesunde Tiere anbieten kann.

Nichts desto trotz kann ich gerne beim Kauf meiner Tiere die Untersuchung einer Kotprobe anbieten. Diese kostet inkl. Versand genau 23 Euro.

 

Quarantäne:

Ich möchte euch nochmals darauf hinweisen, dass ihr eure eigenen Tiere vor Krankheiten schützt, wenn ihr neu gekaufte Schnecken, egal, woher ihr sie erworben habt, in absolute Quarantäne setzt, bevor ihr sie zu euren eigenen Schneckis einsetzt.

Schickt von den neuen Tieren eine Sammelkotprobe ins Labor, wartet den Befund ab, so dass ihr auf der sicheren Seite seid, dass eure neuen Mitbewohner keine Parasiten mitbringen.

Gerade bei Händlern herrscht ein Kommen und ein Gehen, aber auch aus privaten Händen kommen immer mehr Tiere auf den Markt, die eben nicht wurmfrei sind.

Ich selber musste diese Erkenntnis bitterböse bezahlen.

 

In den folgenden Abschnitten erkläre ich euch alles zu diesem Thema.

Und bitte nehmt zur Kenntnis, dass ich den folgenden Bericht zur Behandlung gegen Nematoden auf den Einsatz von Panacur beschränke, da dies die am häufigsten angewandte Methode ist.

Dies ist aber ausdrücklich keine Allheilmethode.

Bitte wartet immer erst vor einer Behandlung euren Befund ab!!!

Wie kommt es überhaupt zum Wurmbefall?

 https://www.tinas-achatschnecken.de/
Danke an Melanie F. für das Bild. Hier ein hochgradiger Befall von Nematoden.

Schnecken infizieren sich in erster Linie mit Parasiten verschiedenster Art, genau wie Hunde oder Katzen, wenn sie diese zB. über nicht behandeltes Material aus dem Wald, durch andere Schnecken aus unbekannter Herkunft, von Wildfängen eingeschleust werden. Der Kontakt zu befallenen Artgenossen ist am Wahrscheinlichsten. 

 

Es gibt aber leider immer häufiger Fälle, die mich und andere Züchter mit Hilferufen mittlerweile wöchentlich mindestens einmal erreichen.

Dabei geht es um den Befall mit Nematoden der, dies ist nach wie vor eine Vermutung, durch Nematoden hervorgerufen wird, die in Terrarien zur Bekämpfung von Trauermücken eingesetzt werden. Die Vermutung liegt darin, dass die Nematoden, wenn sie keine Larven und Eier der Mücken mehr finden, nicht wie beschrieben einfach sterben, sondern sich die Schnecken als nächsten Wirt aussuchen.

Diese Vermutung betrifft momentan ausschließlich die Arten der Gattung Archachatina. Bisher wurden zumindest mir persönlich keine Fälle bei Achatina oder Lissachatina Arten bekannt.

Da die Annahme, dass Nematoden nach dem Einsatz gegen Trauermücken sterben, weil sie verhungern, ist genauso wenig in der Achatschneckenhaltung belegt, wie die Annahme, dass sie eben auf die Schnecken übergehen. Daher streiten sich hier die Geister und dieses Thema wird in Gruppen und Foren mit Einsatz von Aggressionen hochgeschaukelt.

Warum das Thema von vielen Züchtern aber quasi totgeschwiegen wird, kann ich nicht nachvollziehen, da dies weder den Tieren, noch den zukünftigen Haltern nützt. 

 

Da die Nematodenart Steinernema, die zur Vernichtung von Trauermücken eingesetzt wird, zur Fadenwurmordnung der Rhabditida gehört, liegt die Vermutung nun mal sehr nahe, da der Großteil der Befunde bei positivem Befall eben Rhabditida feststellt.

 

Solange aber eine eventuelle Möglichkeit besteht, dass eben diese Nematoden durchaus Schnecken befallen können, rate ich eben einfach davon ab, diese Art der Bekämpfung von Trauermücken einzusetzen, da diese Mücken im Übrigen eigentlich nur störend für den Menschen sind.

Unsere Theorie bekräftigt sich durch etliche, auftretende Fälle, die immer wieder damit in Verbindung gebracht werden.

So berichten alle Geschädigten, dass sie Schnecken gekauft haben, diese ca. 1,5 bis 2 Monate pflegen und plötzlich Auffälligkeiten, wie Pickel, Pusteln und aufgequollene Körper zu erkennen sind.

Auch werden Schnecken gekauft und diese Kommen schon mit diesen Auffälligkeiten beim Käufer an.

Alle dieser betroffenen Personen haben eins gemeinsam. Beim Vorbesitzer wurden eben Nematoden zur Vernichtung von Trauermücken eingesetzt.

Auch Personen, die diese Praktik angewendet haben, klagten nach ca. 2 Monaten über Auffälligkeiten bei ihren Schnecken.

 

Die nächste, sehr wahrscheinliche Art sich Nematoden einzuhandeln, kann über Erde geschehen.

Besonders betroffen ist dabei Gartenerde, die im Handel als Bioerde angeboten wird. Diese wird zwar nicht mit gängigem Dünger versetzt, allerdings wird sie mit Vogelkot angereichert. Dieser kann dann natürlich und verständlicherweise Nematoden oder andere Parasiten beherbergen.

Ich rate nach wie vor dazu, Erde aus dem Terraristikhandel oder geeignete Erde ohne organischen oder mineralischen Dünger zu verwenden.

 

 

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Der Kontakt zu den eigenen Schnecken ist nach dem Kauf noch unbedingt zu vermeiden, wenn die Herkunft unbekannt, oder der Gesundheitszustand neu gekaufter Tiere unsicher ist.

Dies lässt vermuten, dass die Inkubationszeit, also das Eindringen der Würmer in die Schnecke, bis hin zum Eierlegen und Ausbruch der Symptome ca 2 Monate braucht.

Daher wird auch oft von später informierten Käufern behauptet, die Tiere können sich nur beim nächsten Besitzer angesteckt haben, da die Tiere ja lange aus dem Haus sind.

Dabei fällt auf, das Jungschnecken schneller Symptome zeigen, als ältere Tiere. 

 

 

 

 

 

Auch stellen viele Halter keine Verbindung der Auffälligkeiten zu einem vergangenen Einsatz der Nematoden her, weil diese eben sehr spät auftreten, je nach Alter und Zustand der Schnecken.

Symptome eines Nematodenbefalls

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Bei dieser Archachatina marginata suturalis sind Eier unter der Haut erkennbar.

Wie Schnecken aussehen, wenn ein Nematodenbefall besteht, zeige ich euch in folgenden Bildern.

Wenn allerdings keine dieser Symptome angezeigt werden, heißt dies nicht, dass kein Wurmbefall besteht.

Eine sichere Abklärung gibt immer erst ein Befund durch eine eingeschickte Kotprobe.

Dazu stelle ich euch in der Rubrik Krankheiten und auch weiter unten die Kontaktdaten des Veterinärlabors von Dr. Malek Hallinger zur Verfügung.

 

 

 

Da Nematoden allgemein nahezu das gleiche Krankheitsbild hervorrufen, sehe ich jetzt hier davon ab, sämtliche lateinische Namen dieser Arten aufzulisten.

 

Die ersten Anzeichen:

Meist bilden sich unter der Haut des Körpers der Schnecke sichtbare, kleine Pünktchen, die je nach Körperfarbe dunkel bis weißlich unter der Haut hervorragen, wie Stecknadelköpfe.

Oft fallen die gar nicht wirklich auf, da Schnecken verschiedener Arten an sich schon ein grobes Hautbild aufweisen.

Auffällig werden sie meist, wenn sie am Kopf oder gar an den Fühlerpaaren erkennbar sind.

Diese Pünktchen treten dann auf, wenn die Nematoden, meist über das Atemloch, eingedrungen sind und unter der Haut ihre Eier abgelegt haben.

In der nächsten Phase verschwinden diese Pünktchen, bzw Pusteln und für kurze Zeit scheint die Schnecke wieder ganz normal auszusehen. In dieser Phase schlüpfen die Würmer.

 

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Unter der Haut sind weiße, dicke Erhebungen zu erkennen.
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Danke an Melanie F., für das zur Verfügung gestellte Bild.

Das weitere Bild zeigt dann den sich schnell, innerhalb weniger Tage oder auch Stunden, veränderten Körper der Schnecke.

Die geschlüpften Würmer leben nicht nur normal, wie andere Spulwürmer einfach im Verdauungstrakt. Nematoden graben sich förmlich durch den Körper der Schnecke und entlassen dort Bakterien, die bewirken, dass sich die Schnecke sozusagen innerlich auflöst, bzw zersetzt.

Von diesem sich zersetzenden Gewebe ernähren sich die Würmer, vermehren sich und dieser Prozess wiederholt sich, bis die Schnecke, wenn sie ohne Behandlung bleibt, stirbt.

Die Schnecken quellen auf wie ein Schwamm und passen nicht mehr in ihr Haus hinein, weshalb sie oft regungslos herumliegen.

In diesem Stadium können die Tiere oftmals auch nicht mehr fressen.

 

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Aufgequollene Archachatina marginata ovum durch Bakterien, die durch Nematoden abgegeben wurden. Auch hier danke an Melanie F. für das Bild.

Der Befund:

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Diesen Befund habe ich im Sommer 2020 bekommen, als ich unter anderen unwissentlich dieses untersuchte Tier mit einem hochgradigen Befall von Nematoden gekauft hatte.

Hier könnt ihr sehen, wie hoch der Befall ist, um welche Art Parasit es sich handelt und welche Behandlung dementsprechend empfohlen wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kontakt:

exomed GmbH

Veterinärlabor

Firmensitz:

Schönhauser Str. 62

13127 Berlin

Germany

Telefon: +49 30 51067701

Fax: +49 30 51067702

E-Mail: info@exomed.de

Homepage: http://www.exomed.de/

Behandlung und Entwurmung

Nach einem gesicherten Befund müssen alle Tiere, die mit den befallenen Schnecken in einem Terrarium gelebt haben, auch entwurmt werden. Dies ist sehr wichtig, da die Behandlung ansonsten keinen Sinn macht.

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Quarantäne Boxen für jede einzelne Schnecke.

Zuerst ist nochmals zu sagen: Bevor ihr zur Chemiekeule greift, versichert euch per Kotprobe, um welche und ob es sich um einen Wurmbefall handelt.

Der Einsatz von Entwurmungsmitteln oder auch manchmal nötigem Antibiotikum ist für die Schnecke dann schädlich, wenn keine Parasiten da sind, um den Wirkstoff zu absorbieren und zu verstoffwechseln.

Von verschiedenen Mitgliedern besagter Foren oder Gruppen wird oft behauptet, dass zB. Panacur immer schädlich oder gar tödlich sei für unsere Achatschnecken.

Dabei ist einfach nur darauf zu achten, dass eben tatsächlich Parasiten vorhanden sind, um den Wirkstoff des Medikamentes auch verstoffwechseln zu können. 

Bekommt eine Schnecke ohne Grund ein Wurmmittel eingeflößt, ist es natürlich möglich, dass diese das Medikament nicht verträgt und organische Schäden davon trägt.

Man sollte eben nicht ohne Befund und fachliche Unterstützung irgendein Medikament verwenden.

 

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Die Behandlung erfolgt über den gesamten Zeitraum in der Box auf Küchenpapier.

Da ich selber schon durch kranke, gekaufte Tiere einen Wurmbefall behandeln musste, wie viele von euch wissen, gehe ich hier auf die Verwendung von Panacur ein.

Dies ist zwar das häufigste Mittel, da meist Nematoden im Spiel sind, die eben mit diesem Wirkstoff Fenbendazol vernichtet werden, aber erst ein gesicherter Befund wird euch zeigen, ob ihr dieses oder ein anderes Medikament verwenden solltet.

    

 

 

Vorgehensweise:

Vorab bitte ich euch darum, diese Behandlung mit absoluter Sauberkeit, Vorsicht und Disziplin durchzuführen.

Ihr müsst euch bewusst sein, dass wenn ihr weitere Terrarien mit Schnecken pflegt, durch die kleinste Unachtsamkeit Eier oder gar Würmer in andere Becken gebracht werden können.

Ein Befall ist ansteckend. Daher ist es auch empfehlenswert, Desinfektionsmittel für die Hände bereitzustellen.

Zuerst wird jede einzelne Schnecke in eine eigene Box gesetzt. Wie auf dem Bild zu sehen, eignen sich zB. Bra-Plast Boxen in verschiedenen Größen optimal dafür. Bei ganz großen Schnecken sind natürlich höhere Boxen nötig.

Jede dieser Schnecken wird gereinigt, so dass Erdreste usw nicht mit in die saubere Box gebracht werden.

In der Zeit der Behandlung sollte keinerlei Erde oder anderes Substrat, auch kein Moos verwendet werden, um eine Ansiedlung von ausgeschiedenen Würmern zu verhindern.

Jedes Tier wird lediglich auf ein Küchentuch, welches mittels Sprühflasche gut nass gemacht wird, in der Box untergebracht. Das Wasser im und auf dem Papier reicht , um genügend Feuchtigkeit zu trinken und über die Haut aufzunehmen.

Das Terrarium selber wird komplett geleert, heiß ausgewaschen und völlig trocken gelegt.

So könnt ihr die Boxen mit den Tieren sauber dort hineinstellen.

Es ist unbedingt notwendig, die Tiere voneinander zu trennen, ansonsten ist keine Kontrolle möglich, wer welche Menge an Wurmkur gefressen hat, wie der Kot jeder einzelnen Schnecke aussieht. Zusätzlich ist eine gegenseitige Sekundärinfektion möglich, so dass die Wurmkur nicht wirksam ist.

 

Anwendung und Dauer der Wurmkur:

Die Wurmkur, hier wie gesagt in dem Fall Panacur, wird mindestens 3 Tage, am Besten aber 4 Tage im ersten Gang verfüttert.

Hierzu solltet ihr ein Leckerchen, einen selbstgemachten Brei oder sonstiges in einer minimalen Menge anbieten. Solltet ihr einen Brei kennen, den eure Tiere gern fressen, ist dies meist optimal dafür.

Gebt maximal je nach Schneckengröße nur die Hälfte eines Teelöffels vom Futter auf das nasse Küchenpapier. Darauf gebt ihr wie auf dem Bild gezeigt auch je nach Schneckengröße die geforderte Menge Wurmkur. Diese beträgt zwischen 0,2 und 0,4 ml je nach Gewicht der Schnecken. Bei Schnecken ab 150 Gramm könnt ihr die Dosis auf 0,4 Gramm bringen.

Damit wurden die besten Erfahrungen gemacht.

In dem Fall mache ich das nach Empfehlung per Injektor, dort gebe ich einen Teilstrich der Paste auf das Futter. Dieser entspricht 0,4 ml. Kleinen Schnecken wird der halbe Teilstrich dosiert.

Die Paste wird mit dem Futter so vermischt, dass die Schnecke keine Möglichkeit hat, etwas anderes zu sich zu nehmen.

Ihr müsst darauf achten, dass wirklich nur diese Menge angeboten wird. Es sollte in diesen 3 bis 4 Tagen weder zusätzliches Futter, Sepia oder anderes Grünzeug angeboten werden, da die Gefahr besteht, dass die Wurmkur nicht gefressen wird oder gar kein Hunger mehr besteht und die Aufnahme ausbleibt.

 

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Der Kot der Schnecken ist weiß gefärbt, daran ist zu erkennen, dass das Wurmmittel verdaut wurde.

Die Schnecken müssen die mindestens 3 Tage am Stück jeweils ihre Portion bis auf minimale Reste fressen. Sollten sie einen oder gar mehrere Tage aussetzen, muss die Behandlung erneut begonnen werden.

 

Während der Behandlung ist darauf zu achten, dass abgesetzter Kot möglichst zeitnah abgesammelt und die Box mindestens einmal täglich heiß ausgewaschen wird.

Die Fütterung erfolgt am Besten gegen Abend, so dass die Schnecken über Nacht in Ruhe fressen können. Am nächsten Morgen heißt es Bestandsaufnahme.

Hat jede Schnecke gefressen?

Macht euch eine Strichliste, damit ihr keinen Tag vergesst und damit ihr verfolgen könnt, welches Tier wann gefressen hat.

 

Wenn die Schnecken diesen Gang erfolgreich absolviert haben, müssen sie genau 14 Tage weiterhin einzeln in diesen Boxen bleiben. Es bringt nichts, sie während diesen 14 Tagen aus Mitleid zusammen zu setzen, auch nicht auf Erde, da die gegenseitige Infektionsgefahr weiterhin besteht und am Ende nicht nachvollziehbar ist, wer eventuell noch befallen ist.

Während den 14 Tagen dürfen die Tiere normal fressen, sich stärken, auch Sepia in ihrer Box usw fressen. 

 

Genau am 14. Tag!! der Pause fangt ihr wieder mit der Behandlung an. Dies ist wichtig, da Eier von der Wurmkur nicht gegriffen werden und diese genau am 14. Tag schlüpfen.

Bitte genau auf die Tage achten, da ein Tag zu spät schon zur Folge haben kann, dass eventuell noch nachgeschlüpfte Würmer schon wieder Eier legen.

Der 2. Gang wird genauso vollzogen, wie der erste. Auch hier bitte 3 oder 4 Tage am Stück entwurmen.

Ist diese Behandlung geglückt, folgt noch mindestens eine Woche Wartezeit, bevor ihr anschließend von jedem! einzelnen Tier 3 Tage lang Kotproben sammelt und diese danach ins Labor schickt.

Es ist dringend zu empfehlen, die Proben von jedem Tier einzeln zu nehmen, da im Gegensatz zum anfänglichen Befund, bei dem eine Sammelprobe ausreicht, unbedingt herausgefunden werden muss, ob noch bei einem einzelnen Tier ein Befall vorliegt. Werden sie zu früh wieder zusammen geführt, wäre der Aufwand unter Umständen umsonst gewesen.

Kurzfassung:

-3-4 Tage entwurmen, über den gesamten Zeitraum einzeln in Boxen, auf Küchenpapier.

-14 Tage Pause.

-am 14. Tag erneut 3-4 Tage entwurmen.

-1 Woche Pause.

-3 Tage lang von jedem einzelnen Tier Kotproben sammeln, einzeln einschicken.

-Befund abwarten, ob alle Tiere wurmfrei sind, erst danach wieder zusammen führen.

https://www.tinas-achatschnecken.de/
Archachatina marginata suturalis silverbody in Quarantäne

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